Dr. Julia Fülling
Wissenschaftliche Mitarbeiterin | Wirtschaftsgeografin
Die sozial-ökologische Transformation kann nur gelingen, wenn Menschen sie mitgestalten. Die Bürger:innen-Energie steht für eine solche Beteiligung. Um diesem Anspruch in Zukunft noch besser gerecht werden zu können, brauchen wir diverse und inklusive Beteiligungsmöglichkeiten, etwa für FLINTA*.
- Bürgerenergie
- Soziale Gerechtigkeit
- Verhalten & Suffizienz
Julia Fülling ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung im Forschungsfeld „Unternehmen, Wertschöpfungsketten und Konsum“. Ihre Forschungsinteressen gelten der Frage, wie die sozialökologische Transformation gerecht gestaltet werden kann und wie Suffizienz als attraktives Leitbild dabei eine stärkere Rolle einnehmen kann.
Sie forscht unter anderem zur Rolle der Bürger:innenenergie in der Energiewende. Insbesondere interessiert sie, wie Energiegenossenschaften offener und inklusiver werden können und wie zivilgesellschaftliches Engagement für die Energiewende und für suffiziente Lebensstile gestärkt werden kann. Weitere thematische Schwerpunkte umfassen soziale Innovationen für nachhaltigen Konsum, etwa in gemeinschaftlichen Wohnformen, solidarischer Landwirtschaft oder anderen zivilgesellschaftlichen Initiativen, die neue Formen des Wirtschaftens erproben.
Zuvor arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Geografischen Institut der Humboldt-Universität zu Berlin und promovierte als Wirtschaftsgeografin zur Rolle räumlichen Wissens im Kontext von Ernährung. Sie hat Geografische Entwicklungsforschung an der Freien Universität Berlin und Geografie an der Ruhr-Universität Bochum studiert.
Projekt
EPOS
Energiewende und Gender – Potenziale der Stärkung von Diversität in der Bürger:innen-Energie
- Mission Energiesystem
- Mission Transfer
- Akzeptanz & Teilhabe
- Bürgerenergie
- Demokratie & Partizipation
- Soziale Gerechtigkeit
- Bürger:innen & Zivilgesellschaft
- Kommunen
- Politik
Für eine erfolgreiche und beschleunigte Energiewende müssen möglichst breite Bevölkerungskreise die Energiewende aktiv mitgestalten. Für diesen Ansatz steht die Bürger*innen-Energie. Sie ist als Bewegung in der Zivilgesellschaft verankert und tritt für besonders ambitionierte Energiewendeziele ein. Doch die gesellschaftlichen Potenziale der Bürger:innen-Energie sind erst ansatzweise ausgeschöpft.
Aktuell sind vor allem ältere cis-Männer aus wohlhabenderen, gebildeteren sozialen Milieus in Bürgerenergiegemeinschaften aktiv. Das Projekt EPOS verfolgt daher das Ziel die Frage zu…
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Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)
10785 Berlin -
+49 30 884 594 84
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julia.fuelling(at)ioew.de