Dr. Sabine Hielscher

Wissenschaftliche Mitarbeiterin | PhD Sustainable Consumption and Design, UK

Die Energiewende ist ein gesellschaftlicher Transformationsprozess bei dem ein vertieftes Verständnis von sozialen Innovationen, institutionellen Rahmenbedingungen und Akteursdynamiken neue Handlungsspielräume für eine zukunftsfähige Transformation des Energiesystems eröffnen.

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BEWEGT-Impuls

Energiewende zwischen Beschleunigung und Backlash: Gesellschaftsforschung stärken

Die Energiewende in Deutschland ist kein Selbstläufer – dennoch schreitet der Wandel zu einer nachhaltigen und resilienteren Energieversorgung voran: Über die Hälfte des Bruttostromverbrauchs wird seit 2023 von erneuerbaren Energien gedeckt, die Anzahl elektrischer Fahrzeuge nimmt zu, und auch bei der Wärmeversorgung breiten sich nicht-fossile Optionen aus. Aber es gibt auch Gegenwind, der die Energiewende ausbremst oder sie gar zurückwerfen kann. Dabei müsste die Dynamik deutlich zulegen, um die politischen Ziele zu erreichen. Klar ist: Die Transformation des Energiesystems in Deutschland – genauso wie in vielen anderen Ländern – befindet sich inzwischen nicht mehr in der Anfangsphase des Wandels, sondern sie ist bereits in die nächste Phase – die Beschleunigungsphase – eingetreten. Diese ist durch neue Herausforderungen wie den genannten Backlash charakterisiert.

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