Dr. Stefan Schweiger
Forschungsmanager | Magister Artium Politikwissenschaft; Dr. rer. pol.
Aus systemtheoretischer Perspektive analysiere ich die Energiewende als komplexen Prozess. So will ich Paradoxien, Nebenfolgen sowie die Chancen und Grenzen von Partizipation sichtbar machen, die durch physikalische Gegebenheiten und systemische Beharrungskräfte gesetzt sind.
- Akzeptanz & Teilhabe
- Demokratie & Partizipation
- Entscheidungsprozesse & Politik
- Kommunikation & Narrative
- Koordination & Allianzen
- Soziale Gerechtigkeit
Stefan Schweiger ist Forschungsmanager am Forschungs- und Transferzentrum für Nachhaltigkeit Neuburg der Technischen Hochschule Ingolstadt. Dort koordiniert er Verbundprojekte zur nachhaltigen Transformation mit besonderem Fokus auf die Energiewende.
Er verbindet zwei komplementäre Perspektiven: Zum einen betreibt er transformative Forschung mit dem Ziel, Energiewende und Nachhaltigkeit voranzubringen, etwa durch Projekte zu Bürgerbeteiligung, Reallaboren und Transformationsgovernance. Zum anderen verfolgt er eine analytische Perspektive, indem er mithilfe systemtheoretischer Ansätze ökologische Kommunikation untersucht und mit Methoden der sozialwissenschaftlichen Erzählforschung Narrative der Umwelt- und Energiepolitik analysiert.
Am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) koordinierte er im Virtuellen Institut „Transformation – Energiewende NRW“ zahlreiche Projekte zur gesellschaftlichen Gestaltung der Energiewende, unter anderem zu kommunalen Strategien, Protestkulturen und Megatrends. Danach war er an der Ruhr-Universität Bochum Koordinator der AG „Gesellschaft und Nachhaltigkeit im Wandel“ und Mitglied im CURE. An der Universität Potsdam promovierte er in Politikwissenschaft zu „Erzählungen der Energiewende“.
Projekt
BigTrans
Bedürfnisorientierte integrierte Gesamtlösungen bei der Installation von EE-Großanlagen für eine gesellschaftlich gestaltete Transformation
- Mission Energiesystem
- Mission Strom
- Mission Transfer
- Akzeptanz & Teilhabe
- Demokratie & Partizipation
- Entscheidungsprozesse & Politik
- Infrastruktur & Flächennutzung
- Kommunikation & Narrative
- Bürger:innen & Zivilgesellschaft
- Kommunen
- Politik
- Verwaltung
- Wirtschaft
- Wissenschaft
Um die globale Klimakrise einzudämmen, ist ein schneller Ausbau erneuerbarer Energien (EE) erforderlich, der neben dezentralen kleinen Anlagen auch den großflächigen Ausbau von Photovoltaik und Wind umfasst. Das Projekt BigTrans möchte hierfür in einer transdisziplinären Projektentwicklung mit Bürger:innenbeteiligung eine koordinierte sowie faire, transparente und empathische Kooperation zwischen Kommunen, Projektentwickler:innen und lokalen Akteur:innen ermöglichen.
An verschiedenen Standorten soll untersucht werden, welche technischen Gesamtlösungen im Umfeld von…
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