Katharina Dropmann
Wissenschaftliche Mitarbeiterin | B. Sc. Landschaftsarchitektur und -planung; M. A. Landschaftsarchitektur
Demokratie braucht Zeit – und Raum. Nur durch prozessual-dialogische Instrumente der Raumentwicklung und die aktive Teilhabe von Bürger:innen an der Gestaltung zukünftiger Landschaften kann eine gerechte und nachhaltige Transformation gelingen.
- Akzeptanz & Teilhabe
- Bürgerenergie
- Demokratie & Partizipation
- Infrastruktur & Flächennutzung
- Kommunikation & Narrative
- Soziale Gerechtigkeit
Katharina Dropmann hat Landschaftsarchitektur und -planung studiert und arbeitet seit über zwei Jahren an der Professur Landschaftsarchitektur regionaler Freiräume an der Technischen Universität München. Neben Lehrtätigkeiten (Betreuung von Semesterprojekten und Seminaren) ist sie vor allem in die Forschung eingebunden. In zwei bundesgeförderten Forschungsprojekten setzt sie sich intensiv mit landschaftsstrukturellen Aspekten räumlicher Transformation, erneuerbarer Energien, sozialer Gerechtigkeit und partizipativen Prozessen auseinander. Neben PartEEnschaften war sie Projektleiterin des ebenfalls dem Förderschwerpunkt Energiewende und Gesellschaft zuzuordnenden Projekt GrowFlowFly.
Seit August 2025 setzt sie sich im Rahmen ihres Dissertationsvorhabens mit der Gestaltung des räumlichen Wandels als langfristigen Prozess auseinander. Ausgehend von der Hypothese des Anthropozäns schlüsselt sie dafür die komplexen Zeitstrukturen des Klimawandels auf und überträgt sie kritisch auf die deutsche Raumplanungslogik. Ziel ist es, mit den Zeitlichkeiten (neue) raumordnerische Mechanismen und Instrumente prozessual zu entwerfen, um dem Klimawandel als zeitliches Phänomen auf planerisch-entwerferischer Ebene nachhaltig zu begegnen.
Projekt
PartEEnschaften
Transformative Partizipation für Erneuerbare Energie-Landschaften – Wertschöpfung, Beteiligung, Akzeptanz
- Mission Energiesystem
- Mission Transfer
- Akzeptanz & Teilhabe
- Demokratie & Partizipation
- Entscheidungsprozesse & Politik
- Infrastruktur & Flächennutzung
- Kommunikation & Narrative
- Bürger:innen & Zivilgesellschaft
- Kommunen
- Politik
Klimaschutz, Strukturwandel und internationale Wettbewerbsfähigkeit erfordern es, die Transformation des Energiesektors zu beschleunigen – insbesondere in Regionen, die von fossiler Energiegewinnung oder energieintensiver Produktion geprägt sind. Diese Beschleunigung kann nachhaltig nur gelingen, wenn die demokratische Grundstruktur nicht durch negative Narrative geschwächt, sondern durch positive Identifikation, Verantwortungsübernahme und Beteiligung gestärkt wird.
Zwar sieht die aktuelle Planung demokratische Beteiligungsmöglichkeiten vor. In formellen Beteiligungen können…
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Technische Universität München, Landschaftsarchitektur regionaler Freiräume
85354 Freising -
+49 8161 71 4125
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katharina.dropmann(at)tum.de