Marlen Schurig
Senior Project Manager Akzeptanz und Anreizsysteme, sozialgerechte Wärmewende | M. Sc. Regenerative Energien und Energieeffizienz; Diplom Bauingenieur (FH)
Die Wärmewende gelingt nur, wenn Bürger:innen, Verwaltung, Unternehmen und Expert:innen ihre Perspektiven einbringen. Ich möchte mit meiner Arbeit dazu beitragen, dass Entscheidungen nachhaltig und zukunftsfähig sind und von allen getragen werden.
- Demokratie & Partizipation
- Entscheidungsprozesse & Politik
- Soziale Gerechtigkeit
- Wärmewende
Marlen Schurig ist Senior Project Manager im Bereich Akzeptanz und Anreizsysteme für eine sozialgerechte Wärmewende. Sie begleitet die Entwicklung von Quartiers- und Energieversorgungskonzepten mit Fokus auf Kommunikation, Beteiligung und ganzheitlicher Betrachtung. In Entscheidungsworkshops, Stakeholder-Dialogen und Experteninterviews sorgt sie dafür, dass Perspektiven von Bürger:innen, Wohnungsbaugenossenschaften, Verwaltungen und Unternehmen frühzeitig einbezogen werden und Lösungen nachhaltig, zukunftsfähig und von allen getragen sind.
In den vom BMWE geförderten Verbundvorhaben WAERMER und WaeWeWo verantwortet sie Workshops und Akteurskommunikation und verbindet technische und soziale Aspekte, um praxisnahe und akzeptierte Lösungen zu schaffen. Bei WaeWeWo übernimmt sie zudem die Gesamtprojektleitung, wodurch sie den gesamten Projektverlauf steuert und alle Projektaspekte zusammenführt.
Marlen Schurig hat einen Master in Regenerative Energien und Energieeffizienz sowie ein Diplom in Bauingenieurwesen (FH). Sie legt besonderen Wert darauf, über den Tellerrand hinauszublicken und Quartiere samt ihres Umfelds integriert zu betrachten – für Entscheidungen, die fachlich fundiert und gesellschaftlich getragen sind.
Projekt
WAERMER
Waermewende im urbanen Gebäudebestand mit Hilfe interaktiver Entscheidungsraumanalyse
- Mission Wärme
- Akzeptanz & Teilhabe
- Demokratie & Partizipation
- Entscheidungsprozesse & Politik
- Wärmewende
- Bürger:innen & Zivilgesellschaft
- Kommunen
- Verwaltung
- Wirtschaft
Um die deutschen Klimaziele für 2030 im Wohngebäudesektor zu erreichen, muss neben der stärkeren Anreizung energetischer Sanierung insbesondere der Anteil erneuerbarer Energien an der Wärmebereitstellung signifikant erhöht werden. Energiesystemanalysen zeigen, dass dies vornehmlich durch den Umstieg auf Wärmepumpen und durch einen Ausbau der thermischen Netze auf Basis erneuerbarer Energien erreicht werden kann. Für die Transformation sind deutliche Investitionen seitens der Eigentümer im Gebäudebestand nötig, die mit den kommunalen Energiesystemen abgestimmt sein müssen.
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Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE)
34117 Kassel -
marlen.schurig(at)iee.fraunhofer.de