Prof. Dr. Karoline Rogge

Stellv. Leitung der Abteilung Politik & Gesellschaft am Fraunhofer ISI, Professorin für Nachhaltigkeitsinnovation & Politik an der Universität Sussex | Innovations- und Transformationsforscherin (Dr. sc. ETH); Dipl.-Volkswirtin und B. Sc. in Geoökologie

Die politischen Rahmenbedingungen sind zentral für den Erfolg der Energiewende. Daher möchte ich dazu beitragen, dass die Ergebnisse der inter- und transdisziplinären Forschung zur Energiewende stärker in die Ausgestaltung der Energie-, Klima-, Industrie- und Innovationspolitik einfließen.

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Energiewende zwischen Beschleunigung und Backlash: Gesellschaftsforschung stärken

Die Energiewende in Deutschland ist kein Selbstläufer – dennoch schreitet der Wandel zu einer nachhaltigen und resilienteren Energieversorgung voran: Über die Hälfte des Bruttostromverbrauchs wird seit 2023 von erneuerbaren Energien gedeckt, die Anzahl elektrischer Fahrzeuge nimmt zu, und auch bei der Wärmeversorgung breiten sich nicht-fossile Optionen aus. Aber es gibt auch Gegenwind, der die Energiewende ausbremst oder sie gar zurückwerfen kann. Dabei müsste die Dynamik deutlich zulegen, um die politischen Ziele zu erreichen. Klar ist: Die Transformation des Energiesystems in Deutschland – genauso wie in vielen anderen Ländern – befindet sich inzwischen nicht mehr in der Anfangsphase des Wandels, sondern sie ist bereits in die nächste Phase – die Beschleunigungsphase – eingetreten. Diese ist durch neue Herausforderungen wie den genannten Backlash charakterisiert.

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