KOMM-WÄRME

Kommunale Wärmewende als soziotechnisches System: verständlich visionieren, fundiert analysieren, erfolgreich kommunizieren und motivieren

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Kommunaler Stakeholderworkshop „Vom Szenario zum Aktionsplan“ in der Workshopreihe „Kommunale Wärmewende visionieren“ am 23. Juli 2025 in Augsburg unter Leitung des VDW

Das Projekt KOMM-WÄRME adressiert sozio-technische Aspekte der kommunalen Wärmewende, indem es eine wissenschaftliche Analyse mit konkretem Praxiswissen aus Kommunen verknüpft. Der Lösungsweg beinhaltet drei zentrale Elemente: Kommunale Wärmewende visionieren, Instrumente analysieren und Schlüsselakteur:innen befähigen.

Vorgehen und Methoden

Das inter- und transdisziplinäre Vorhaben arbeitet analytisch-deliberativ und bindet Praxiskommunen co-kreativ ein: In Workshops werden Bedarfe und Hindernisse identifiziert und mit Szenariotechniken Lösungsvorschläge sowie Zukunftsvisionen und Aktionspläne erarbeitet. Die Visionen werden inhaltlich wie auch künstlerisch adressiert. Instrumente wie kommunale Wärmeplanung, Förderungen, baurechtliche Bestimmungen sowie Informations- und Beratungsleistungen werden analysiert und zu Maßnahmenbündeln (Policy Packages) weiterentwickelt. Klimaschutzmanager:innen werden als Multiplikator:innen durch Workshops und ein Schulungskonzept und Materialien befähigt.

Acht Projektkommunen und zwei Landkreise, die in zwei regionalen Clustern zusammengefasst sind, wirken an dem Projekt mit. Dazu zählen

  • die Städte Wuppertal und Ingelheim sowie die Gemeinde Schwalmtal und der Landkreis Viersen im Cluster West
  • die Städte Augsburg, Donauwörth, Ingolstadt, und Freilassing sowie die Gemeinde Windach und der Landkreis Donau-Ries im Cluster Süd

Wirkungen und Ergebnisse

KOMM-WÄRME stärkt die Akzeptanz, Motivation und Umsetzungskompetenz: Akteursgruppen werden einbezogen, Klimaschutzmanager:innen befähigt und Kommunalpolitik sowie Verwaltung durch Policy Packages unterstützt. Niedrigschwellige Informationen machen das Thema anschaulich und begreifbar – das schafft Vertrauen in Politikmaßnahmen und stärkt die Handlungsfähigkeit auf individueller, kommunaler und regionaler Ebene. Zu den erwarteten Ergebnissen zählen weiterhin Zukunftsvisionen ausgewählter Kommunen sowie ein Workshopformat inkl. Ausstellungsformaten, die in den Praxiskommunen als Kommunikations- und Partizipationsformat für die interessierte Öffentlichkeit dienen. Das Projekt verbreitet seine Ergebnisse über eine Website, Newsletter und Social Media sowie eine Informationsbroschüre, ein Erklärvideo und eine Wissenschaftskonferenz.
 

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Laufzeit

Juli 2024 – Juni 2027

Projektleitung
Projektpartner
  • address Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
    76021 Karlsruhe
  • address Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FFE)
    80995 München

Dr. Dirk Scheer

address Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
76131 Karlsruhe
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Laura Müller

address Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
76131 Karlsruhe
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Felix Rippinger

address Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft
80995 München
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