Wärmeplanung robust implementieren
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Die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung stellt die Gesellschaft vor eine große Herausforderung. Städten und Gemeinden kommt bei dieser Aufgabe derzeit eine wichtige Schlüsselrolle zu: Sie müssen den Umbau der Wärmeversorgung koordinieren und so Planungssicherheit für alle Akteure schaffen.
Vorgehen und Methoden
Das Projekt W-rob unterstützt kommunale Akteure dabei, die aktuell größten Herausforderungen in Bezug auf die Wärmeplanung bestmöglich zu bewältigen – im Sinne einer sozial robusten Implementierung der Wärmeplanung. Das heißt: Die Prozessgestaltung bei der Planung wird methodisch nachvollziehbar, transparent und rechtssicher durchgeführt. Die Ergebnisse werden inhaltlich akzeptiert und nicht als ungerecht angesehen. Auch private, nicht direkt regulierte Akteure werden für die Umsetzung aktiviert und beteiligen sich vertrauensvoll und zeitnah an der Umsetzung lokal priorisierter Maßnahmen.
Auf Basis von zwei Onlinebefragungen, drei Workshops und über 20 Expert:innen-Interviews sowie umfangreichen Literaturrecherchen und Dokumentenanalysen identifiziert das Projektteam die aktuellen Schlüsselherausforderungen. Erste Lösungsansätze und Gelingensbedingungen arbeiten die Forschenden in Steckbriefen auf. Für drei dieser Herausforderungen werden in transdisziplinärer Zusammenarbeit Interventionsformate entwickelt, kontextspezifisch angepasst und ihre Durchführung gemeinsam getestet.
Als Praxispartner arbeiten am Projekt mit:
- zehn Städte in Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen
- vier Energieagenturen: KWW, KEA-BW, UEA Kreis Karlsruhe, EA-Regio Freiburg
- sowie: Badenova WärmePLUS, Baumann Rechtsanwälte, Stadtwerke Konstanz GmbH, GEF Ingenieur AG
Erwartete Wirkungen und Ergebnisse
Das Projekt erarbeitet jeweils spezifisch formulierte, praxisnahe Handlungsempfehlungen für Planungsverantwortliche, Netzbetreiber und zivilgesellschaftliche Gruppen zur robusten Gestaltung von Prozess sowie Inhalt und Umsetzung der Wärmeplanung. Zudem formuliert das Projekt Regulierungsoptionen, die die Dekarbonisierung erleichtern, als Politikempfehlungen und benennt weitere Forschungsbedarfe.
Laufzeit
September 2024 – August 2027
Projektleitung
- Prof. Dr. Philipp Späth
-
Universität Freiburg, 79098 Freiburg
+49 761 203 3725
spaeth(at)envgov.uni-freiburg.de
Projektpartner
-
Universität Marburg
35037 Marburg -
NELA – Next economy Lab
53111 Bonn
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