Dr. Melanie Mbah
Senior Researcher und Forschungskoordinatorin für transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung | Geografie; Politikwissenschaften; Öffentliches Recht
Die Energiewende braucht neue Kooperationen, Beteiligungs- und Teilhabemöglichkeiten und eine neue Form der Governance. Mein Ziel ist es daher, Regionen eine Stimme zu geben, indem durch transdisziplinäre Forschung mit der Praxis passende informelle Beteiligungsformen entwickelt werden.
- Akzeptanz & Teilhabe
- Bürgerenergie
- Demokratie & Partizipation
- Entscheidungsprozesse & Politik
- Infrastruktur & Flächennutzung
- Kommunikation & Narrative
- Soziale Gerechtigkeit
Melanie Mbah ist Forschungskoordinatorin für Transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung (TransNaF) und leitet eine Forschungsgruppe mit selbigem Namen im Bereich Nukleartechnik und Anlagensicherheit im Freiburger Büro des Öko-Instituts, für das sie seit 2018 tätig ist. Sie studierte Diplom-Geografie mit den Nebenfächern Politikwissenschaften und Öffentliches Recht an der Universität Heidelberg und promovierte im Jahr 2014 am Institut für Geografie und Geoökologie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).
Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen neben der transdisziplinären Forschung in Governance-Analysen, Partizipation, Lernen in und zwischen Organisationen sowie räumlicher Identität und nuklearem kulturellem Erbe. Sie ist erfahrene Projektleiterin, ausgewählte Beispiele dafür sind das BASE-geförderte Projekt „Ansätze und Methoden des Nuclear Cultural Heritage und ihre Anwendbarkeit im Kontext des Standortauswahlverfahrens (NuCultAge)“, das vom BMFTR-geförderte Projekt „tdAcademy – Plattform für transdisziplinäre Forschung und Studien“ und das BMWE-geförderte Projekt „Planwende durch die Transdisziplinäre Integration regionaler und soziokultureller Faktoren in die Planung von Energiewende-Maßnahmen vor Ort (PlanTieFEn)“.
Zudem ist Frau Mbah in diversen Gremien tätig, beispielsweise in der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Endlagerforschung (DAEF) und in der Gesellschaft für transdisziplinäre und partizipative Forschung (GTPF) im Vorstand und in der Leitung der Arbeitsgruppe „Formate, Methoden und Kontexte“.
Projekt
PlanTieFEn
Planwende durch die transdisziplinäre Integration regionaler und sozio-kultureller Faktoren in die Planung von Energiewende-Maßnahmen vor Ort
- Mission Energiesystem
- Akzeptanz & Teilhabe
- Bürgerenergie
- Demokratie & Partizipation
- Infrastruktur & Flächennutzung
- Kommunikation & Narrative
- Soziale Gerechtigkeit
- Bürger:innen & Zivilgesellschaft
- Kommunen
- Politik
- Verwaltung
Die aktuelle Energieforschung und Planungspraxis folgt überwiegend einem Top-down-Ansatz. Soziokulturelle und historische Aspekte der Flächennutzung sowie die gesellschaftliche Wahrnehmung des örtlichen Landschaftswandels aus lokaler und regionaler Perspektive – also Bottom-up-Perspektiven – berücksichtigen die Planungsprozesse von Erneuerbaren-Energien-Anlagen (EEA) nur unzureichend.
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