Forschung zu Energiewende und Gesellschaft
Auf dieser Seite stellen wir Ihnen die Forschungsprojekte aus dem Förderschwerpunkt „Energiewende und Gesellschaft“ vor. Sie können sie sich anzeigen lassen nach Themen und Forschungsmissionen aus dem BMWE-Energieforschungsprogramm.
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Die Projekte
Wohngeschichten: Wege zu einer erfolgreicheren Kommunikation der Wärmewende
September 2025 - August 2028
Die gesellschaftliche Unterstützung für einen ambitionierten Klimaschutz ist in Deutschland weiterhin hoch. Allerdings hat sich zuletzt bei vielen Besitzerinnen und Besitzern von Eigenheimen eine Verunsicherung eingestellt, was ihre persönliche Wärmewende angeht. Vielen von ihnen ist nicht bewusst, welche Vorteile Dämmmaßnahmen und ein Umstieg auf nachhaltige Heizungstechnologien für ihr Alltagsleben mit sich bringen können. Dies liegt unter anderem an einer häufig eher technischen bzw. abstrakt-akademischen Kommunikation. Wissenschaftliche Grundsatzerkenntnisse über sinnvollere Kommunikationsansätze liegen zwar vor, sind aber für die konkrete Anwendung für die Wärmewende noch nicht nutzbar. Praxisakteur:innen der Wärmewende wünschen sich daher Unterstützung bei der zielgruppengerechten Ansprache von Eigenheimbesitzenden.
MehrGestaltungsinstrumente für eine smarte und resiliente regionale Energiewende
April 2025 - März 2028
Die kostengünstige und sichere Versorgung mit Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien ist ein wichtiges Ziel der Energiewende. Ein Mittel, um dieses Ziel zu erreichen, ist eine intelligente Abstimmung von Erzeugung und Verbrauch innerhalb einer Energieregion mit Hilfe eines virtuellen Kraftwerks. Das funktioniert vor allem in ländlichen Regionen nur, wenn auch kleine Erzeuger und Verbraucher eingebunden werden. Vor diesem Hintergrund entwickelt das Projektteam in EnergieregionPlus übertragbare Methoden und Instrumente, mit denen die wirtschaftliche Umsetzung von Kleinanlagen in virtuellen Kraftwerken transdisziplinär erarbeitet werden kann. Ziel ist es, dass Keimzellen für solche Energieregionen entstehen.
MehrDekarbonisierung für eine resiliente Wirtschaft beschleunigen
September 2024 - August 2027
Die Dekarbonisierung der Wirtschaft als zentraler Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralität verläuft trotz technischer Innovationen und klarer Ziele oft langsamer als erhofft. Es zeigt sich, dass technologische Lösungen allein nicht genügen. Häufig bremsen nichttechnische Hemmnisse wie fehlendes Vertrauen, Akzeptanzprobleme oder organisatorische Unsicherheiten die Transformation. Dekarbonisierung bedeutet, CO₂-Emissionen zu reduzieren oder ganz zu vermeiden – etwa durch erneuerbare Energien, höhere Energieeffizienz und klimafreundliche Produktionsprozesse. Für Unternehmen heißt das: Strukturen, Technologien und Arbeitsweisen müssen grundlegend erneuert werden.
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Entwicklung und Erprobung einer interaktiven Webanwendung zur Standortsuche von PV- und Windenergieanlagen für lokale Beteiligungs-und Entscheidungsprozesse
September 2024 - Februar 2027
Bei der Errichtung neuer Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien (EE) wie Wind- und Photovoltaikanlagen sind die Standorte besonders relevant: Sie bestimmen maßgeblich den Energieertrag, die Wirtschaftlichkeit und die technische Umsetzbarkeit. Zugleich beeinflussen sie Umweltwirkungen, Genehmigungsfähigkeit, Netzintegration und die Akzeptanz vor Ort und sind damit entscheidend für den langfristigen Erfolg eines Projekts. Ziel des Projekts „EE-Standortfinder“ ist es, eine interaktive Webanwendung bereitzustellen, die über die Eigenschaften von potenziellen Anlagenstandorten informiert.
MehrBedürfnisorientierte integrierte Gesamtlösungen bei der Installation von EE-Großanlagen für eine gesellschaftlich gestaltete Transformation
April 2023 - März 2026
Um die globale Klimakrise einzudämmen, ist ein schneller Ausbau erneuerbarer Energien (EE) erforderlich, der neben dezentralen kleinen Anlagen auch den großflächigen Ausbau von Photovoltaik und Wind umfasst. Das Projekt BigTrans möchte hierfür in einer transdisziplinären Projektentwicklung mit Bürger:innenbeteiligung eine koordinierte sowie faire, transparente und empathische Kooperation zwischen Kommunen, Projektentwickler:innen und lokalen Akteur:innen ermöglichen. An verschiedenen Standorten soll untersucht werden, welche technischen Gesamtlösungen im Umfeld von EE-Großprojekten nachhaltig in ländliche Regionen integriert werden können. Berücksichtigt werden dabei integrative technische Ansätze – etwa die Versorgung von E-Fahrzeugen, intelligente Wärmesysteme, neue sekundäre Energieträger, Mobilitätslösungen sowie versorgungssichere und resiliente Infrastrukturen – und wie diese in unterschiedlichen Ausführungen zusammenwirken.
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