Auf dieser Seite stellen wir Ihnen die Forschungsprojekte aus dem Förderschwerpunkt „Energiewende und Gesellschaft“ vor. Sie können sie sich anzeigen lassen nach Themen und Forschungsmissionen aus dem BMWE-Energieforschungsprogramm.

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Projekt

Behavioristische Ansätze zur nachhaltigen Gestaltung von Innovationen

Oktober 2024 - September 2027

Nutzer:innen sind oft die letzte und entscheidende Instanz, wenn es um die ökoeffiziente Nutzung von Produkten und Dienstleistungen sowie die Rückführung von Produkten (Komponenten) in den Kreislauf geht. Das Projekt BAnGI arbeitet gemeinsam mit produzierenden Unternehmen daran, bereits während der Entwicklung neuer Produkte darauf zu achten, wie diese von Verbraucher:innen wahrgenommen, akzeptiert und genutzt werden. Die zentrale Frage ist: Wie müssen neue Produkte und zugehörige Geschäftsmodelle gestaltet sein, damit Nutzer:innen sie ökoeffizient nutzen können und wollen?

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Projekt

Untersuchung von Einflussfaktoren auf Entscheidungs- und Umsetzungsprozesse im Kontext der Entwicklung und Implementierung von Net-Zero Konzepten

Oktober 2024 - September 2027

Die Industrie zeigt steigende Bereitschaft für die Transformation zu klimafreundlicher Produktion. Während wirtschaftliche und technische Barrieren intensiv diskutiert werden, bleiben organisationale Herausforderungen und alltägliches Handeln allerdings oft unberücksichtigt. Zentral festgelegte Emissionsreduktionsziele scheitern oft an widersprüchlichen Anreizen, fehlender Kooperation oder mangelndem Nachhaltigkeitsbewusstsein.  Das Vorhaben Transform2Action erforscht organisationale und verhaltensbezogene Barrieren und Erfolgsfaktoren der Unternehmenstransformation. Denn verhaltensökonomische Forschung belegt, dass formelle Organisationsstrukturen, Prozesse, Anreize aber auch informelle Unternehmenskultur das Ergebnis maßgeblich beeinflussen.

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Projekt

Erfolgreiche Energiewende-Kooperationen horizontal skalieren

Oktober 2024 - September 2027

Während Vorreiter wie 100%-EE-Regionen und Masterplan-Kommunen zeigen, dass eine ambitionierte lokale Energiewende möglich ist, stoßen viele Neueinsteiger auf erhebliche Hemmnisse: Knappe personelle und finanzielle Ressourcen, unklare Zuständigkeiten, Akzeptanzprobleme und Interessenskonflikte sowie soziale Dilemmata prägen den Alltag kommunaler Energiewendeprojekte.

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Projekt

Dekarbonisierung für eine resiliente Wirtschaft beschleunigen

September 2024 - August 2027

Die Dekarbonisierung der Wirtschaft als zentraler Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralität verläuft trotz technischer Innovationen und klarer Ziele oft langsamer als erhofft. Es zeigt sich, dass technologische Lösungen allein nicht genügen. Häufig bremsen nichttechnische Hemmnisse wie fehlendes Vertrauen, Akzeptanzprobleme oder organisatorische Unsicherheiten die Transformation.  Dekarbonisierung bedeutet, CO₂-Emissionen zu reduzieren oder ganz zu vermeiden – etwa durch erneuerbare Energien, höhere Energieeffizienz und klimafreundliche Produktionsprozesse. Für Unternehmen heißt das: Strukturen, Technologien und Arbeitsweisen müssen grundlegend erneuert werden.

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Projekt

Entwicklung und Erprobung einer interaktiven Webanwendung zur Standortsuche von PV- und Windenergieanlagen für lokale Beteiligungs-und Entscheidungsprozesse

September 2024 - Februar 2027

Bei der Errichtung neuer Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien (EE) wie Wind- und Photovoltaikanlagen sind die Standorte besonders relevant: Sie bestimmen maßgeblich den Energieertrag, die Wirtschaftlichkeit und die technische Umsetzbarkeit. Zugleich beeinflussen sie Umweltwirkungen, Genehmigungsfähigkeit, Netzintegration und die Akzeptanz vor Ort und sind damit entscheidend für den langfristigen Erfolg eines Projekts. Ziel des Projekts „EE-Standortfinder“ ist es, eine interaktive Webanwendung bereitzustellen, die über die Eigenschaften von potenziellen Anlagenstandorten informiert.

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Projekt

Energiewende und Gender – Potenziale der Stärkung von Diversität in der Bürger:innen-Energie

Juli 2024 - Dezember 2026

Für eine erfolgreiche und beschleunigte Energiewende müssen möglichst breite Bevölkerungskreise die Energiewende aktiv mitgestalten. Für diesen Ansatz steht die Bürger*innen-Energie. Sie ist als Bewegung in der Zivilgesellschaft verankert und tritt für besonders ambitionierte Energiewendeziele ein. Doch die gesellschaftlichen Potenziale der Bürger:innen-Energie sind erst ansatzweise ausgeschöpft.  Aktuell sind vor allem ältere cis-Männer aus wohlhabenderen, gebildeteren sozialen Milieus in Bürgerenergiegemeinschaften aktiv. Das Projekt EPOS verfolgt daher das Ziel die Frage zu beantworten, wie deutlich mehr Bürger*innen für die Mitgestaltung der Energiewende aktiviert werden können, um sie voranzubringen und gleichzeitig die Teilhabe daran diverser, inklusiver und gerechter zu gestalten. 

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