Um die Klimaziele zu erreichen, sind Sanierungen und betriebliche Optimierungen im Wohngebäudebereich notwendig. Gebäudesimulationen haben sich dabei als hilfreiches Werkzeug erwiesen, um das CO₂-Einsparpotenzial verschiedener Sanierungsmaßnahmen abzuschätzen. Es existieren unterschiedliche Modellierungsansätze, die sich im Detaillierungsgrad unterscheiden – von umfassenden physikalischen Beschreibungen bis hin zu vereinfachten Modellen.
Während Vergleiche dynamischer Simulationsmodelle für Einfamilienhäuser und Nichtwohngebäude bereits gut untersucht sind, fehlt eine umfassende Analyse für Mehrfamilienhäuser. Diese unterscheiden sich nicht nur architektonisch, sondern auch durch eine hohe Vielfalt an Nutzungs- und Belegungsmustern.